Aktuelles für Nutztierhalter

Deutschland nicht länger BHV 1 - frei?

Nach Angabe der Vetimpulse wurde bereits Ende 2017 erneut in einem Betrieb in Rheiderland das BHV 1 Virus nachgewiesen. Damit mussten rund 680 Tiere, auch aus Betrieben in der Umgebung nach der BHV 1 - Verordnung gschlachtet werden.

Vor diesem Zusammenhang ist der erst im Juni 2017 erklärte BHV 1 - freie Status der gesamten Bundesrepuplik wohl erloschen.

Ebenfalls wird wohl die bestehende Untersuchungspflicht bestehen bleiben.

(Quelle: VetImpulse, Ausgabe 2, 2018)

Schlachtung tragender Rinder verboten

Mitte Mai 2017 hat der Bundestag einem Gesetzentwurf zugestimmt, nachdem es verboten ist, tragende Kühe der Schlachtung zuzuführen.

Hintergrund des Beschlusses ist es, das die Feten bei der Tötung der Muttertiere einen qualvollen Erstickungstod erleiden.

Außnahmen bestehen für Schafe und Ziegen sowie bei Maßnahmen zur Tierseuchenbekämpfung.

(Quelle: Prakt. Tierarzt, 6/2017, S. 526)

Elektronischer Untersuchungsantrag bei Rinderblutproben bedingt Hoftierarztvollmacht

Liebe Rinderhalter!

Bitte beachten Sie an dieser Stelle, dass für die vorgeschriebene, intervallmäßige Untersuchung Ihrer Tiere auf BHV 1, Leukose und Brucellose sowie andere Tierseuchen im Bedarfsfall, ein Untersuchungsantrag zusammen mit den Blutproben an das zuständige Untersuchungsamt gesandt werden muss. Dieser Antrag ist ab sofort in elektronischer Form zu übermitteln.

Das bedeutet:

Sollten Sie eine Blutprobennahme für o.g. Zwecke Ihrer Tieren von uns wünschen, so muss eine Hoftierarztvollmacht für unsere Praxis vorliegen. Diese ist entweder von Ihnen direkt oder durch uns an die zuständigen Stellen zu senden. Bei Nichtvorhandesein dieser Vollmacht entstehen Ihnen bei der Untersuchung zusätzliche Mehrkosten!

Sprechen Sie uns gerne an!

Einen Vordruck als pdf - file finden Sie hier:

Hoftierarztvollmacht - Vordruck
bvdteild.pdf
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Impfstoff gegen Schmallenbergvirus zugelassen

Wie aus VetImpulse 15/2013 zu entnehmen ist, wurde in Großbritanien erstmals ein Imfstoff zur Prophylaxe von Erkrankungen, welche durch das Schmallenberg - Virus veruracht werden, zugelassen.

In Deutschland ist die Zulassung zwar beantragt, wird jedoch derzeit noch am Paul - Ehlich - Institut geprüft.

BSE - Testalter auf 96 Monate angehoben - das Thema ist "gegessen"

Die von der EU eröffnete Möglichkeit auf den Verzicht der BSE - Untersuchungspflicht wird in Deutschland nur abgemildert umgestezt, so ein Artikel im der Zeischrift "der praktische Tierarzt". Demnach müssen nunmehr alle Schlachtrinder, ob Männlein oder Weiblein, erst ab einem Lebensalter von 96 Monaten, also 8 Jahren, auf Spongiforme Enzephalopathie untersucht werden. Man kann als Rindfleischverbraucher dazu nur folgenden Kommentar abgeben: "Das Problem ist bis dahin schon gegessen." Die meisten Mastrinder werden bis zu einem Alter von 24 Lebensmonaten der Schlachtung zugeführt.

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Am Schulzentrum 3

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